Liste Teilhabe und Inklusion stellt sich erfolgreich zur Kommunalwahl auf.

Teilhabe und Inklusion als Leitgedanke für nachhaltige Stadtpolitik

Liste Teilhabe und Inklusion stellt sich erfolgreich zur Kommunalwahl auf.

Freiburg: Am Montag, den 11.03., hat die neue Liste Teilhabe und Inklusion ihre Kandidat*innenliste zur Kommunalwahl 2019 aufgestellt.

Auf ihr versammeln sich politisch aktive Menschen mit Behinderung, Angehörige und Unterstützerinnen und Unterstützer der Idee eines inklusiven Freiburgs.

„Teilhabe an der Gesellschaft, also am aktiven Leben, egal ob Freizeit, Bildung, Arbeit, ist ein Menschenrecht. Wir wollen, dass dieses Recht endlich ernstgenommen und konsequent umgesetzt wird. Freiburg hat sich zwar auf den Weg gemacht, eine inklusive Stadt zu werden, dieses Ziel ist aber noch unglaublich weit entfernt. Noch viel zu häufig müssen behinderte Menschen um längst erwirkte Rechte streiten, werden strukturell benachteiligt oder schlicht bei der Planung neuer Infrastrukturprojekte vergessen, noch immer sind sie überdurchschnittlich oft arbeitslos oder haben keine Möglichkeit am Freizeitleben teilzunehmen, weil es an barrierefreien Angeboten mangelt. Dies wollen wir ändern und deshalb treten wir am 26.05. zur Kommunalwahl an“, sagt der blinde Spitzenkandidat Ramon Kathrein, Teilhabeberater und Erlebnispädagoge, der vielen schon durch seine weiße Schäferhündin Julie aufgefallen ist.

In der Mitte: Ramon Kathrein

Auf Platz 2 wurde der Sebastian Müller gewählt, der bereits zweimal für Junges Freiburg im Stadtrat saß.

Den dritten Platz besetzt Rebekka Schütz, Krankenschwester und Kulturhistorikerin, die sich im Freiburger Behindertenbeirat engagiert und gerade im Ausland weilt.

Als prominenten Unterstützer konnte die Liste den bekannten Professor für Heilpädagogik, Jens Claussen, gewinnen, der an der Katholischen Hochschule lehrt und forscht. Er unterstützt die Liste auf dem renomierten 48. Listenplatz.

„Wir haben ein ambitioniertes Wahlprogramm und wollen Freiburg langfristig zu einer inklusiven Stadt weiterentwickeln“, so Kathrein,

„Unter Anderem fordern wir:

  • dass alle Entscheidungen der Stadtpolitik am Leitgedanken der Inklusion ausgerichtet werden
  • dass neue Bauprojekte, Stadtteile und Quartiere konsequent inklusiv gestaltet werden
  • dass Kultur- und Freizeitangebote für alle Menschen erfahrbar gemacht werden
  • Dass Inklusion an Schulen die entsprechend notwendige Unterstützung durch die Politik erfährt und Lehrende, Eltern und Kinder nicht alleingelassen werden, wir wollen Frustrationen entgegenwirken und Schulen mit genügend Mitteln zur Umsetzung inklusiver Maßnahmen ausstatten
  • Dass Geschäfte und Gastronomie auch endlich umfassend barrierefrei werden
  • Dass behinderte Menschen mehr Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten
  • Dass der öffentliche Nahverkehr massiv und barrierefrei ausgebaut wird.“

Das gesamte Wahlprogramm der Liste findet sich unter www.ltifreiburg.com

Dort können sich auch Interessierte und Unterstützer*innen für den Wahlkampf melden.

Für Rückfragen: Ramon Kathrein info@finsterlebnis.de

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