Liste Teilhabe und Inklusion lässt Großplakat sprayen.

Liste Teilhabe und Inklusion lässt Großplakat sprayen.

In den letzten Tagen hat der bekannte Street-Art und Graffiti-Künstler Tom Brane für die Liste Teilhabe und Inklusion ein Großplakat gestaltet. Das Unikat entstand an der Ecke Schnewlinstraße-Faulerstraße. Tom zeichnet seit seinem achten Lebensjahr und hat in Freiburg bereits zahlreiche Kunstwerke entworfen, etwa die Gestaltung eines Containers für die freiwillige Feuerwehr oder ein ganzes Haus in der Wiehre.

Tom Brane: “Ich bin selbst in meinem Umfeld von Menschen mit körperlichen Einschränkungen umgeben und sehe die vielen Hindernisse, die Menschen in den Weg gelegt werden. Deshalb habe ich nicht lange gezögert.”

Sebastian Müller: “Während einige Gruppierungen bis zu 26 Motive plakatieren und es inzwischen kaum noch einen Laternenpfahl gibt, an dem kein Wahlplakat hängt, setzen wir auf Klasse und Kreativität um unsere Botschaft rüberzubringen.”

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Liste Teilhabe und Inklusion wendet sich entschieden gegen die Zulassung von E-Rollern auf Gehwegen.

Die Liste Teilhabe und Inklusion wendet sich entschieden gegen die Zulassung von E-Rollern auf Gehwegen.

Gehwege gehören Zufußgehenden!

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Am 17.05. entscheidet der Bundesrat über die Verordnung, die es E-Rollern und anderen elektrischen Kleinstfahrzeugen erlauben soll, Gehwege zu benutzen.
Wir wenden uns entschieden gegen diese Verordnung, da diese Fahrzeuge die Sicherheit auf Gehwegen extrem beeinträchtigt.

Ramon Kathrein, Spitzenkandidat und selbst blind: „Blinde, Mobilitätseingeschränkte, aber auch Kinder und Kinderwagen müssen auf Gehwegen die Sicherheit haben, vor schnell und lautlos heranrollendem Verkehr geschützt zu sein. E-Roller können Fahrradwege benutzen, Gehwege sind ein Schutzraum für Zufußgehende und müssen es bleiben.”

Fragebogen Antworten

In Freiburg muß man bei der Kommunalwahl immer wieder Fragebögen der unterschiedlichsten Gruppen beantworten. Aus Sicht der Gruppen macht das Sinn, weil damit ihr Thema – häufig sind es spezial Themen – in den Mittelpunkt gerückt wird und sie herausfinden, wie sich die Gruppierungen dazu positionieren.

Zum Teil sind die Bögen aber auch seltsam: Da gibt es Items, die nach unterschiedlichen Dingen fragen, also Doppel- oder Dreifachfragen. Dann gibt es Fragen, die sind so speziell, dass man darauf keine Antwort weiß oder auch Fragen, die nicht gerade auf wissenschaftlicher Grundlage beruhen.

Zum Beispiel im Fragebogen von Ecotrinova e.V., bei dem ich mal expemplarisch die Antwort auf das Thema Elektrosmog und Mobilfunkt hier gepostet habe:

5. Elektrosmog und Mobilfunk

Frage:  Werden Sie sich dafür einsetzen, dass in Freiburg die Grenzwerte für Elektrosmog wo immer möglich allgemein und insbesondere beim Mobilfunk sehr stark verschärft werden, dass Freiburg beim neuen Standard G5 einen Ausbaustopp beschließt, dass Alternativen bevorzugt werden und dass die Bevölkerung, insbesondere Schwangere, Kinder und Jugendliche, auch in Schulen vollumfänglich geschützt wird?

Ihre Antwort: bitte ankreuzen: O JA, X NEIN, O Enthaltung

Wir sehen derzeit keinen wissenschaftlichen Nachweiß für die Schädlichkeit von 5G Netzen. Besonders Horrorvorstellungen von Baumsterben und Sendemasten alle 200 m sind eher ins Reich der Verschwörungstheorien zu verweisen, als der belastbaren und wissenschaftlich haltbaren These.

Ich verweise in diesem Zusammenhang auf folgende Artikel aus den Debunk Blogs:

Für uns steht der Einsatz gegen Umweltgifte, deren Schädlichkeit deutlich bewiesen ist, wie Feinstaub, Stickoxide, oder Neonikotinoide und Lärm im Vordergrund. Hier gilt es in Freiburg deutliche Maßnahmen zu ergreifen. (siehe: https://www.umweltbundesamt.de/themen/stickstoffdioxid-belastung-hintergrund-zu-eu) Gerade vor dem Hintergrund, dass die Grenzwerte verfehlt werden. Und selbst wenn sie nicht verfehlt würden, gälte es die Belastung deutlich zu reduzieren.

Die Stadt Freiburg baut zusammen mit der The Things Network Community Freiburg derzeit an einem offenen (für alle Bürger kostenfreien) Netz für das Internet der Dinge, welches mit einem strahlungsarmen Standard arbeitet, darunter werden unter anderem auch Feinstaubsensoren angeschloßen und etwa Stadtklima Projekte betrieben (siehe: https://twitter.com/sbamueller/statuses/1088814320832704513)

Den gesammten Fragebogen gibt es hier zum Download:

Wahlprufsteine Kommunalwahl Fre iburg iBr ECOtrinova eV endg

Wie barrierefrei ist…?

Liste Teilhabe und Inklusion lädt zu Stadtteilspaziergängen ein.

Der Spitzenkandidat, Ramon Kathrein, lädt Bürgerinnen und Bürger ein, ausgewählte Stadtteile gemeinsam zu erkunden und auf ihre inklusiven Maßnahmen und Barrieren zu testen.

Sie sind aufgefordert, den Rundgang gemeinsam zu gestalten, auf Orte aufmerksam zu machen, die für den Stadtteil wichtig sind, auf positive und auf negative Beispiele.

Gerne können Sie im Vorfeld Ihre Anregungen an uns senden, wir entscheiden dann gemeinsam, wie der Spaziergang verläuft.

Als besondere Veranstaltung wird uns am 12.05. Rüdiger Binkle zu den historischen Orten in der Innenstadt führen, die Zeugnis von den menschenverachtenden Euthanasieverbrechen im Nationalsozialismus ablegen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine:

28.04., 14:00 Uhr, Vauban St. Georgen. Treffpunkt am Green City Hotel

05.05., 14:00 Uhr, Zähringen, Treffpunkt am Platz der Zähringer vor dem Edeka.

12.05., 14:00 Uhr, Rundgang zu den Zeitzeugnissen der Euthanasie im Nationalsozialismus, Treffpunkt Europaplatz am Siegesdenkmal

19.05., 14:00 Uhr, Tiengen, Treffpunkt beim Bürgerhaus.

Barrierefrei Leben mit 3D Druckern;Vortrag und Diskussion mit Milad Khani, M.Sc.

Barrierefrei Leben mit 3D Druckern;
Vortrag und Diskussion mit Milad Khani, M.Sc.
29.4. 19:00 Freilab, Ensisheimer Str. 4,

im Hinterhof, 79110 Freiburg im Breisgau

Milad Khani hat beim Fraunhofer Institut gearbeitet und zu Themen der Spannungsumwandlung bei Batterien geforscht. In seiner Freizeit engagiert er sich im Freilab und dort besonders im Bereich der neuartigen 3D Drucker.

„Mit 3D Druck können wir individuell und günstig Möbel und andere Gegenstände zugänglicher machen, etwa durch größere Bedienelemente oder Erhöhungen von Sitzgelegenheiten.“, erklärt Milad Khani.

„Wir wollen zeigen, das man mit aufregender moderner Technik Menschen helfen kann und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen“, so Sebastian Müller, Platz 2 der Liste Inklusion und Teilhabe, der die Veranstaltung organisiert hat.

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Liste Teilhabe und Inklusion stellt Wahlplakate vor

Die Liste “Teilhabe und Inklusion” hat heute ihre Wahlplakate für den Kommunalwahlkampf vorgestellt, die zum Nachdenken anregen und so ganz anders aussehen als klassische Wahlplakate.

Wir wollen bewusst die ansprechen, die nicht direkt betroffen sind und zum Nachdenken anregen. Wir wollen deutlich machen, dass Inklusion alle betrifft. Behinderung betrifft auch Menschen, die etwa im Laufe ihres Lebens durch Krebs oder einen Schlaganfall eingeschränkt werden und auch solche Personen, denen man es gar nicht ansieht.

Von einer hindernisfreien Stadt profitieren Eltern mit Kinderwagen, Menschen, die wenig Deutsch sprechen oder auch einfach Leute mit Gepäck“, erklärt Wahlkampfmanager Sebastian Müller, der auch auf Platz 2 der Liste antritt.

In den Plakaten konzentriert sich die Liste auf drei Themenbereiche:

1. Einschränkung des Sehvermögens – Blindheit
2. Einschränkung der Mobilität – Rollstuhl
3. Einschränkung im Verständnis – Leichte Sprache

Dazu wurden drei Headlines erarbeitet, die aufmerksamkeitsstark die Themen adressieren:

1. Blindheit: „Was wäre, wenn Du das hier gar nicht sehen könntest?“
2. Rollstuhl: „Stell Dir vor, es ist Wahl und Du kommst nicht hin.“
3. Leichte Sprache: „Wie wunderbar wären verständliche Wahlprogramme.“

Ergänzt werden alle drei Varianten mit einem erklärenden Text.


Unterstützt wurde die Liste von der Freiburger Werbeagentur feyka&herr. „Wir haben uns bewusst für ein Konzept entschieden, das Denkmuster durchbricht und auch gestalterisch abseits klassischer Wahlplakate liegt. Als ‚kleine Liste’ mit einem Nischenthema ist das der richtige Weg um aufzufallen.” erklärt Bernd Feyka von der Werbeagentur feyka&herr in Freiburg.

Geplant sind 605 Plakate. 5 Plakate haben eine besondere interaktive Funktion, die jetzt noch nicht verraten wird. Abgerundet wird das Angebot noch durch einen Flyer in einfacher Sprache, den Auftritten in den sozialen Medien und die Homepage.

Für Rückfragen: Sebastian Müller, sbamueller@gmail.com,

Liste Teilhabe und Inklusive stellt Wahlprogramm in einfacher Sprache vor.

„Einfache Sprache bedeutet, Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Deshalb haben wir unser Wahlprogramm in einfache Sprache übersetzen lassen.“, so Wahlkampfmanager Sebastian Müller.

Es ist ab sofort auf unserer Website auf: https://ltifreiburg.com/wahlprogramm-in-einfacher-sprache/ und ab Ende der Woche als Flyer verfügbar.

Bei der Übersetzung hat Max Grässlin, Platz 6, geholfen.

Texte in einfacher Sprache haben bewußt kurze Sätze, einfache Satzstrukturen und wenig Kommata, Wörter werden mit Bindestrich verbunden und nicht zusammen geschrieben, sie verzichtet auf Fremdworte, Redewendungen oder Anspielungen. Damit passt sie sich an die Lesekompetenz breiter Bevölkerungsgruppen an.